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Tiere
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Unsere Milchviehherde

Zweiundzwanzig schwarzbunte Kühe und ein Bulle, einige Rinder und Kälber: das ist unsere Milchviehherde. Für uns sind die Kühe etwas ganz Besonderes. Nicht nur wegen ihrer kostbaren Milch, sondern auch wegen ihres ebenso kostbaren Mistes, den wir brauchen als Dünger für unsere Felder: eine Kuh gibt den Dünger für 1ha Ackerland!
Unsere Kühe dürfen ihre Hörner behalten und haben einen Namen! Die Hörner sind für die Kühe ein wichtiges Organ, das sie für ihr Wohlbefinden unbedingt benötigen. Außerdem werden die Hörner zum Herstellen des Hornmist-präparates benötigt. Selbstverständlich hat auch jede Kuh einen Namen. Die Kuh - das Tier überhaupt - ist bei uns nicht nur ein Produktionsfaktor, eine "Großvieheinheit", sondern ein Mitgeschöpf, das mit seinen Bedürfnissen und seiner Wesenheit berücksichtigt und respektiert wird und dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken.
Unsere Kühe sind Landschaftspfleger und keine Nahrungskonkurrenten. Die Futtergrundlage für unsere Herde sind in erster Linie die Wiesen und Weiden des Hofes sowie das Kleegras von den Feldern (siehe Ackerbau). Gras ist die natürlichste und beste Futtergrundlage für das Milchvieh. Das bedeutet zwar oft weniger Milch, dafür dürfen die Kühe bei uns älter werden, auch bei geringerer Milchleistung. Kraftfutter in Form von Getreide und Soja zur Steigerung der Milchproduktion ist für die Kühe ungesund und macht sie zum Nahrungskonkurrenten für den Menschen. Nebenbei pflegen die Kühe durch ihren "Biss" die Weiden. Tagsüber läuft der Bulle beim Weidegang mit den Kühen. So ist auf natürliche Weise für die Nachzucht gesorgt!
Unsere Kälber werden mit Milch groß. Jede Kuh bekommt jedes Jahr ein Kälbchen, sonst gibt sie keine Milch mehr. Die ersten Lebenstage verbringen Kuh und Kalb zusammen. Dann werden sie zwar getrennt, können sich aber in den ersten Wochen noch gegenseitig sehen und beschnuppern. Außerdem erhalten die Kälber weiterhin im ersten halben Jahr die Milch von ihren Müttern.
Auf dem Schepershof sorgen artgerechte Fütterung und Haltung für zufriedene Kühe und damit auch für gesunde Lebensmittel!
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Die Schweine

Schweine sind für einen vielseitigen Landwirtschaftsbetrieb unverzichtbar. Sie sind nämlich ausgezeichnete Futter- und Resteverwerter. Außerdem bringen sie als sehr bewegliche und intelligente Tiere ein zusätzliches Element der Lebhaftigkeit in den Organismus des Hofes.
Derzeit besteht unsere Schweinegruppe aus zwei Sauen und einem Eber. Die Rassemerkmale: die Sauen gehören zur Rasse der schwäbisch-hällischen Schweine. Sie sind robust, erschrecken nicht vor unseren Besuchern und lieben ihre Bewegungsfreiheit. Meist haben sie sommers wie winters Frischluftzugang, auf einer Wiese im Sommer, dazu in ihrem Auslauf, den sie begeistert "umgestalten". Sie werfen ca. zweimal pro Jahr 6 bis 16 Ferkel, die ca. 6 bis 8 Wochen liebevoll von der Mama gesäugt werden. Danach ziehen wir sie auf bis zu einem Gewicht von ca. 25 kg, bevor sie verkauft werden.
Unser reinrassiger Eber gehört zur Rasse Pietrain. Ein hoher Fleischanteil und eine leichte Stressanfälligkeit sind Merkmale dieser Rasse. Die Sauen kommen zum Eber, wenn sie "rauschig" sind. Die Tragezeit, bis die Ferkel geboren werden, beträgt drei Monate, drei Wochen und drei Tage! Anders ausgedrückt: 115 Tage.
Wir füttern unsere Schweine mit Ausputz-Gemüse und altem Brot, Molke aus der Käserei, gedämpften, aussortierten Kartoffeln (Schweinemägen vertragen keine rohen Kartoffeln!), Grünfutter und manchmal auch geschrotetem Getreide.
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Geflügel

Hühnerhaltung
Wir kaufen Junghennen der Rasse Tetra-Braun aus biologischer Aufzucht von Züchtern, deren Junghennen für die Freilandhaltung geeignet sind.
Die Eier verdanken ihren guten Geschmack:
1. dem Futter aus hier angebautem Getreide und Ackerbohnen, unter Zumischung von 45% Ergänzungsfutter ( hauptsächlich Sonnenblumensamen) aus biologischem Anbau.
2. der Freilandhaltung mit frischem Grünfutter und reichlich Auslauf (auch wenn sie dadurch Gefahr laufen, auch dem Fuchs ab und zu als Aufzuchtfutter für seinen Nachwuchs zu dienen!
3. den mit Dinkelspelz eingestreuten Gemeinschafts-Legenestern, die den sozialen Kontakt innerhalb der Gruppe verstärken.
Unsere Hühner legen etwa 250 Eier pro Henne und Jahr; gegenüber 350 in Käfighaltung eine gute Leistung!
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